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Futter

1) Fleisch 

Das Opfertier: Schwein

Wie man ein Schnitzel brät (für Steak gilt ähnliches)

Das Schnitzel aus dem Kühlschrank nehmen und auf einen Teller legen.

Rapsöl
  in das Fleisch einmassieren.

30min
warten, bis das Schnitzel auf ca. 15°C Kerntemperatur aufgewärmt ist.

Etwas Öl in die Pfanne geben.

Gute halbe Hitze einstellen und warten, bis sich ein etwas strengerer Ölgeruch aufdrängt (Öl darf aber nicht rauchen!). Das kann 2-3 min. dauern. Eine Pfanne mit stärkerem Boden ist von Vorteil wegen der Wärmespeicherung.

Küchenkrepp als Spritzschutz bereitlegen. Rapsöl spritzt mitunter fürcherlich.

Stoppuhr
starten, Pfanne vom Herd nehmen, über die Spüle halten und das Schnitzel reinwerfen,
Pfanne dabei schwenken.Wenn das gröbste Spritzen vorbei ist, Pfanne gleich wieder auf den Herd stellen.

1 1/2 min
von einer Seite anbraten, ggf. Küchenkrepp davor halten oder drüberlegen (Vorsicht brennbar!).

auf die andere Seite wenden und wieder etwas schwenken.

Sobald das Fleisch nicht mehr an der Pfanne klebt: nicht mehr schwenken, sondern in Ruhe brutzeln lassen.

Solange von dieser Seite braten, bis Blutstropfen herausquellen.
Immer erst dann wenden, also nicht zu oft. Sollten keine Blutstropfen austreten, dann muß man eben schätzen, wann Zeit ist zum Umdrehen.

Das Braten dauert so um die 5min, je nach Dicke des Fleisches.

Ein sehr gutes Zeichen ist, wenn zwischendurch an der Seite etwas Eiweiß austritt.

Wenn keine Blutstropfen mehr austreten, sondern Bratensaft, dann ist das Schnitzel fertig.

Auf den Teller tun, von beiden Seiten mit Salz und schwarzem Pfeffer bestreuen.

Noch 1min ruhen lassen.

Reis dazu, fertig.

Wenn die Prozedur genau eingehalten wurde, dann ist die Oberfläche goldbraun angebraten und nicht ein Tropfen Saft ist herausgelaufen. Das Fleisch ist sehr saftig, aromatisch und vor allem so zart, daß es vollkommen egal ist, ob man es nachher in oder quer zur Faserrichtung schneidet. Der Prüfstein ist der Teller: Er muß nachher aussehen wie geleckt, selbst bei Wenig-Fleisch-Essern. Die Augen müssen leuchten und der Magen sehr zufrieden sein.

Wenn es dann nicht schmeckt, dann liegt es am Fleisch. Sonderangebote sind leicht verdächtig.

Wenn die Prozedur nicht genau eingehalten wurde, dann ist das Fleisch zwar vielleicht von beiden Seiten gut angebräunt aber nicht schön gleichmäßig regelrecht goldbraun. Außerdem ist es trocken und etwas zäh, aber es ernährt seinen Mann und der Hunger treibt´s rein.

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Gedenken wir nun der Schweinheit oder Rinderheit für ihre selbstlose Hingabe und üben uns in Bescheidenheit beim Fleischkonsum. Tierfreunden sei gesagt: Der Verfasser ist nicht nur Tierfreund, er ist selbst ein Tier - ein Menschentier (aber kein Schwein).

ok
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2) Kartoffelsalat nach Junggesellenart 

Zutaten:

Kartoffeln, eher festkochend, gute Qualität, vorher prüfen: Die K. müssen ohne alles schon exzellent schmecken.
Salatmayonaise,  am besten war die "Thoni" von Nässle und die von Knurr . Mayo mit VM-Joghurt verdünnt geht auch.
Cornichons (da ist schon Zucker drin), eine Art Gewürzgurken. Billige Cornichons können sehr gut sein, man kann aber auch hereinfallen, also testen. Die C. müssen relativ fest sein und würzig, aromatisch und fein säuerlich schmecken, auf keinen Fall bitter, zu scharf, schleimig oder zu süß. Normale Gewürzgurken gehen auch.
Salatgurke: Außerhalb der Haupterntezeit ist es unerlässlich, die Qualität zu kosten. Die Gurke muß fest sein und leicht aromatisch. Ist sie dagegen bitter oder aufdringlich süß, dann taugt sie nicht als Zutat.
1/4 Apfel
Schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Salz

Kartoffeln kochen. Spätestens, wenn die erste aufgeplatz ist, sind sie durch. Mit kaltem Wasser abschrecken und die Pelle mit den Fingern unter dem tröpfelnden Wasserhahn abstreifen. Mit dem Messer o.ä. Schälen war gestern und ist total out. Sind die K. zu weich geraten: etwas abkühlen lassen, dann werden sie wieder fester. Nacher in Scheiben schneiden, ein wenig Olivenöl drauftröpfeln, damit sie nicht kleben und mit Salz genau abschmecken.

Während die Kartoffeln kochen, mischt man aus den anderen Zutaten einen Gurkensalat:
Etwas Gurke und 2-3 Cornichons pro Person in dünne Scheibchen schneiden, Salz dran, Pfeffer im Mörser fein mahlen & drüberstreuen, 1 TL Olivenöl dazu und umrühren. Den so entstandenen Gurkensalat fein abschmecken. Er muss für sich alleine schon perfekt sein. Mit Salat- und Gewürzgurke kann man prima die Säure einstellen.  In guten Erntejahren kann man mit Vorteil erstklassige Äpfel aus dem Garten dazugeben - wenig davon in dünne Scheiben schneiden. Ansonsten 1/4 Apfel schälen und die Schale gleich so aufessen.

Zum Schluss erst kommt die Salatmayonaise dazu. Damit braucht man nur wenig Mayo, fast ist sie überflüssig aber nur fast, jedenfalls wird sie so nicht zum Zukleistern einer dürftigen Komposition missbraucht, sondern gibt dem Ganzen noch den richtigen Schub.Sehr zu empfehlen ist auch Bio-Vollmilchjoghurt dazu - damit wird der Kartoffelsalat nicht so schwer, schmeckt aber super!

Ganz zum Schluss kommen die Kartoffeln hinzu. Drunterheben, fertig! - noch lauwarm servieren.

Dazu gibt es:

3) Rührei 

2 Eier pro Person: Am besten sind Bio-Eier aus dem Reformhaus von glücklichen, zufriedenen Hühnern mit Fensterställen, Altersversorgung, Sozialversicherung und psychologischer Betreuung nach der Eientnahme.

Eier ordentlich verrühren, zwei TL Milch dazu, Salz, Pfeffer, Paprika. Mit Ölivenöl in die heiße Pfanne damit und nicht zu heiß backen, dabei umheben (nicht noch wieder umrühren). Sobald sie fest sind, sofort aus der Pfanne kippen.

Da Kartoffelsalat und Rührei ziemlich nahrhaft sind, möglichst hungrig genießen, dadurch kommen die Aromen erst voll zur Geltung.


Nachtrag: Dieses Rezept ist die Offenbarung.

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